Tag 6 begann ziemlich heftig - noch keinen Kilometer gefahren, aber schon 500 m bergauf geschoben. Auf der Kuppe der 15 %-igen Steigung gab es dann mit Rückblick auf die Wartburg.
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| Blick von der Kuppe auf die Wartburg. |
Über Madelungen
bis zum Werra-Radweg war dann Intervalltraining vom Feinsten angesagt. Fürs
Auge war das hügelige Panorama eine Freude, verlangtem vom Radler allerdings am
frühen Morgen schon anspruchsvolles Herz-Kreislauf-Training.
Entlang der Werra wurde es wieder entspannter. Erneut
führte der Weg direkt am Fluss entlang, der auf diesem Teilstück noch sehr
Naturbelassen ist. Ein Streckenteil in der Nähe von Dankmarshausen führte auf
einem Holzsteg durch das Schilfgebiet am Ufer.
Im Laufe des
Vormittags zogen dunkle Wolken am Himmel auf und den folgenden kurzen Schauer
wartete ich bei einem Kaffee in Gerstungen ab. Danach brachten die Sonnenstrahlen
den feuchten Asphalt zum Kochen. Wenn man dann noch bei 33 Grad Rad fährt, ist
eine türkische Sauna das reinste Vergnügen. Nach meiner Mittagsrast in
Philippsthal ist die Streckenführung ab Merkers ein echtes Naturerlebnis. Über
Feldwege (teilweise mit zufälliger Begleitung) gelangte ich über Bad Salzungen und
dem Badesee Immelborn zur
heutigen
Unterkunft im Gasthof Zur Linde in Wernshausen / Schmalkalden. Alter uriger Gasthof
mit einer Einrichtung aus den 60-70er DDR-Jahren - aber sehr sauber und
preisgünstig.





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