Mittwoch, 12. August 2015

Etappe 10 Rothenburg - Treuchtlingen 97 km


Von nun sollte also die Altmühl für die nächste Zeit meinen Streckenverlauf prägen. Darauf hatte ich mich gefreut, auch weil ich den oberen Teil des Flusses noch nicht kannte. Aber zunächst galt es den Einstieg in den Altmühl-Radweg zu finden. Dies gestaltete sich einmal mehr als schwierig - trotz Navi (oder gerade wegen?). Und mein Kartenmaterial hatte keinen vernünftigen Maßstab.


Inzwischen wurde es mir schon zur Gewohnheit, dass es zu Beginn der Etappe mal wieder ziemlich happig kam. Aus Rothenburg hinaus galt es schon einige Steigungen zu überwinden, doch dann baute sich ein "Waseberg" in groß vor mir auf. Auf knapp 1,5 km galt es ca. 100 Höhenmeter zu bewältigen. Da half auch die kleinste Übersetzung nichts - 25 Min schieben war angesagt. Zwischendurch gab es aber ein Blick auf das sehenswerte Rothenburg o.d. Tauber.
Danach ging es zwar eine lange Zeit hinunter, aber leider auch wieder kräftig hinauf.

Aber damit nicht genug. Auf einem Feldweg kurz vor Colmberg kommt aus dem Navi: „Folgen Sie der Straße!“ Welche Straße?
Und mit dem zu großen Maßstab der Karte kann man sich im Gelände kaum orientieren. Also doch auf die Technik verlassen und tatsächlich führte mich das Navi über die Wiese zielgenau zu einer Brücke über die Altmühl.

Ab dem Altmühlsee führte die Strecke wieder nah an den „Strom“ und
und die Ortschaften mit ihr Zwiebelkirchtürmen immer netter anzuschauen.
Nach eine Durstlöscher Pause mit zwei halben Radlern in Gunzenhausen und 12 km staubtrockene Sandradweg, erreichte ich gegen 16:15 Uhr das Gästehaus Prinz Luitpold in Treuchtlingen.

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