Von nun sollte also die Altmühl für die nächste Zeit meinen Streckenverlauf prägen. Darauf hatte ich mich gefreut, auch weil ich den oberen Teil des Flusses noch nicht kannte. Aber zunächst galt es den Einstieg in den Altmühl-Radweg zu finden. Dies gestaltete sich einmal mehr als schwierig - trotz Navi (oder gerade wegen?). Und mein Kartenmaterial hatte keinen vernünftigen Maßstab.
Inzwischen
wurde es mir schon zur Gewohnheit, dass es zu Beginn der Etappe mal wieder
ziemlich happig kam. Aus Rothenburg hinaus galt es schon einige Steigungen zu
überwinden, doch dann baute sich ein "Waseberg" in groß vor mir auf.
Auf knapp 1,5 km galt es ca. 100 Höhenmeter zu bewältigen. Da half auch die
kleinste Übersetzung nichts - 25 Min schieben war angesagt. Zwischendurch gab
es aber ein Blick auf das sehenswerte Rothenburg o.d. Tauber.
Aber damit nicht genug. Auf einem Feldweg kurz vor Colmberg kommt aus dem Navi: „Folgen Sie der Straße!“ Welche Straße?
Und mit
dem zu großen Maßstab der Karte kann man sich im Gelände kaum orientieren. Also
doch auf die Technik verlassen und tatsächlich führte mich das Navi über die Wiese zielgenau
zu einer Brücke über die Altmühl.
Ab dem
Altmühlsee führte die Strecke wieder nah an den „Strom“ und
und die Ortschaften mit ihr Zwiebelkirchtürmen immer netter anzuschauen.
Nach eine
Durstlöscher Pause mit zwei halben Radlern in Gunzenhausen und 12 km staubtrockene
Sandradweg, erreichte ich gegen 16:15 Uhr das Gästehaus Prinz Luitpold in Treuchtlingen.








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